Faszination Instagram – wie wird man Influencer?

 700 Millionen aktiven Benutzer – das sind schon recht beeindruckende Zahlen. Instagram ist zu einer der beliebtesten Social Media Plattformen vor allem bei der jungen Bevölkerung geworden.  Was ist jetzt so faszinierend an Instagarm und Instagram Stories? Wir haben Bettina gefragt, ein Instagirl aus Tirol, die ihren 10 000 Followern fast täglich aus ihrem Leben erzählt.

Bettina, was fasziniert dich so an Instagram?

Eines muss ich vorab auf jeden Fall festhalten: Instagram und ich haben eine wechselhafte Geschichte hinter uns. Irgendwann 2011 oder 2012 hat es angefangen – so ganz genau kann ich es nicht mehr rekonstruieren, denn ich habe einige Fotos wieder gelöscht, aber die ältesten Bilder finde ich nun vom Februar 2013 in meinem Instagram Account. Ich hab’ s mal angefangen, dann wieder gelassen, so ein hin und her.

Heute glaube ich, Instagram ist etwas ganz Eigenes, auf das man sich einlassen muss. Fotos sprechen nun mal eine andere Sprache als Texte. Erklären lässt sich das nur schwer, man muss es einfach ausprobieren. Fotos am Handy zu schießen und in ein Netzwerk hochladen, kann ich bei Facebook & Co ebenfalls, aber bei Instagram erwartet niemand Hochglanzfotos. Sondern man teilt den Moment, die Stimmung, die Emotionen. Ich glaub deshalb ist das Netzwerk so beliebt. Für mich ist Instagram eins der schnellst wachsenden Netzwerke und an Beliebtheit zur Zeit kaum zu übertreffen.

Bettina, warum machst du das?

Instagram ist perfekt dafür geeignet, eine persönliche und emotionale Beziehung zu meinen Freunden und Fans aufzubauen – aber eben digital. Ein Foto aus meinem Leben sagt vieles über mich aus. Hier kann ich meine Ideen und Gedanken recht einfach mit einem Schnappschuss Ausdruck verleihen, ohne das Gefühl zu haben, das perfekte Bild abliefern zu müssen. Wenn ihr euch ein Bild machen wollt, was ich meine: Schaut euch meine Bilder auf Instagram an – folgen dürft ihr mir natürlich auch.  https://www.instagram.com/bettina.teresa07

Ist das nicht lästig – ständig posten zu müssen?

Nein, Ganz und Gar nicht. Denn Instagram ist ein Netzwerk, das mich immer wieder überrascht. Vielleicht, weil ich mich in der Vergangenheit zu wenig damit beschäftigt habe? Ich weiß es nicht. Aber jetzt wo ich ständig poste und täglich online auf Instagram bin stelle ich immer wieder positive Veränderungen fest. Einen Aha-Effekt bezüglich Instagram hatte ich, als ich begonnen hatte 24Std. Stories darzustellen. Bei Instagram bedeutet ein Hashtag nämlich auch gleichzeitig das Einsortieren eines Fotos in bestimmte Themengruppen, die offensichtlich von vielen Instagrammern gern und häufig aufgesucht werden. Wer hier die richtigen (englischen) Hashtags auswählt, kann damit auf einmal von Nutzern Likes einsammeln und – wenn man es richtig anstellt – auch in kürzester Zeit jede Menge Follower dazu gewinnen.

Was postest du täglich? Geht dir da nie das Thema aus?

Nein, ich zeige ja nur Schnappschüsse aus meinem Leben – ich poste über all das was ich sowieso gern tu und mach. Und nehme meine Follwer da ein Stück mit, obwohl sie nicht dabei sein können. Klingt verrückt – ist aber so – man kann auch Emotionen und Freude teilen – und das geht auch digital. Du glaubst das nicht? Dann probier es doch mal aus!
Ich fühle mich mit mancher meiner Follower mehr verbunden als mit  Personen aus meinem Umfeld, sie können mich besser verstehen und meine Gefühle teilen – eben weil sie den gleichen Spirit haben.

Ist das nicht eine Belastung, wenn man ständig posten muss? Bereitest du dich darauf vor?

Also am Anfang gar nicht, das kam alles sehr spontan. Jetzt wo ich sehe, dass man damit auch Erfolg haben kann und Geld verdienen kann, denke ich natürlich darüber nach, wie und wo ich meine Bilder schieße – aber alles easy , hey, das macht mir Spass und ist für mich der schönste Job der Welt!

2018-02-05T10:41:06+00:00

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